Kalte Füße auf dem Rad vorbeugen!

Viele kennen dieses leidige Gefühl sich bei einer Radausfahrt kaum noch bewegen zu können, weil die Füße vor kälte schmerzen. Das muss jedoch nicht sein! Hier bekommt ihr 4 einfache Tipps um durch Winter Radschuhe auch bei tiefen Temperaturen kalte Füße zu vermeiden.

Tipp  #1: Die richtigen Radschuhe

Als Basis sollten natürlich die richtigen Radschuhe vorhanden sein. Hier kommt es insbesondere auf die Passform der Schuhe an. Wenn die Fahrradschuhe zu klein sind und eventuell sogar etwas drücken, kühlen die Füße schneller aus. Hier ist also Gefahr geboten für die Leute, die zwei Paar Socken übereinander anziehen wollen. Der Versuch kann schnell nach hinten los gehen und die Füße kühlen sogar noch schneller aus!

Ebenfalls gibt es einige Schuhe, die gerade für den Sommereinsatz konzipiert wurden und mit üppigen Lüftungsschlitzen und besonders durchlässigen Material bestückt sind. Genau so sind die meisten Rennradschuhe aufgebaut.  Diese Schuhe sind natürlich weniger gut für den Wintereinsatz geeignet.

Besser sind spezielle Winter Radschuhe, welche die Füße häufig auch ohne weitere Maßnahmen lange warm halten.

 

Tipp #2: Warme und evtl. sogar Wasserdichte Radsocken

Warme Socken sind im Winter ein absolutes Muss! Hier sollten jedoch nicht Oma’s selbstgestrickten Wollsocken die Wahl sein, sondern Socken aus atmungsaktiven Materialien. Die Feuchtigkeit sollte möglichst draußen gelassen werden, denn aus nassen Füßen werden in der Regel sehr schnell kalte Füße.

Es gibt darüber hinaus sogar wasserdichte Radsocken, welche meistens zwar etwas teurer sind, aber dafür wirklich gut warm halten auch wenn es unterwegs mal ungemütlicher zugeht.

 

Tipp #3: Überschuhe

Modisch sind sie sicherlich nicht immer die erste Wahl, dafür aber umso praktischer und nützlicher. Mit passenden Überschuhen kann man einen großen Teil der Kälte erst gar nicht an den Radschuh heran lassen. Auch die Nässe vom Regen, oder direkt von der Straße können dem Schuh und somit dem Fuß nichts anhaben. Die Überschuhe gibt es in verschiedenen Materialien, jedoch ist gerade bei Nässe die Wahl von Neopren Überschuhen eine wirklich lohnenswerte Investition und beugen kalte Füße in den meisten Fällen vor.

 

Tipp #4: Finger weg von der Plastiktüte!

Eigentlich sollten dies jedem klar sein, jedoch sieht man immer wieder Leute auf dem Rennrad oder Mountainbike mit einer Plastiktüte im Schuh. Das mag für eine kurze Zeit ja sogar funktionieren, aber ist sicherlich keine Dauerlösung, da sich so viel Feuchtigkeit im Schuh ansammeln kann und die Füße so schnell auskühlen lässt. Auch im Winter muss der Fuß “atmen” können und der Schweiß sollte schnellstmöglich abtransportiert werden, sonst gibt es schnell kalte Füße.

 

Fazit

Wenn man auch im Winter nicht auf sein geliebtes Fahrrad verzichten kann ist die Investition in ein paar Winter Radschuhe sicherlich lohnenswert und man kann jedem Wetter trotzen und ist immer bestens vorbereitet.

Wem das allerdings etwas zu teuer ist, der kann auch auf die bewährten Wintersocken und/oder Überschuhe zurückgreifen. Die Kombination aus beidem bietet einem guten Winterschuh sicherlich eine Konkurrenz, jedoch können auch die einzelnen Produkte überzeugen. Gerade bei den jetzigen Temperaturen ist es mit einfachen Neoprenüberschuhen häufig schon getan und wer diese modisch nicht vertreten kann, ist mit den wasserdichten Radsocken ebenfalls gut beraten!

Mit diesen vier einfachten Tipps werdet auch ihr kalte Füße vorbeugen können und müsst somit auch im Winter nicht auf euer geliebtes Fahrrad verzichten!